
Lectio · Johannes 10
Ich kenne die Meinen
10 Min. · Stimme Lana · Joh 10,11-16
Jesus nennt sich den guten Hirten, der jedes Schaf kennt. Für Tage, an denen du dich wie eine Nummer fühlst.
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Komm zur Ruhe, so gut es geht. Es muss nicht perfekt sein.
Spür dein Gewicht auf dem Stuhl und die Füsse auf dem Boden.
Atme ein paar Mal tief, und dann wieder so, wie es von selbst geht.
Jesus, du kennst mich. Hier bin ich.
Jesus spricht von sich als Hirt. Seine Zuhörer wissen, was das heisst: Nächte draussen bei den Tieren, und Wölfe gibt es auch. Ich bin der gute Hirt! Der gute Hirt gibt sein Leben für die Schafe hin. Der Mietling aber, der kein Hirt ist und dem die Schafe nicht zu eigen gehören, sieht den Wolf kommen, verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf fällt sie an und zerstreut sie: er ist ja nur ein Mietling, und ihm ist an den Schafen nichts gelegen. Ich bin der gute Hirt und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, ebenso wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben für die Schafe hin. Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht zu dieser Hürde gehören; auch diese muss ich führen, und sie werden auf meinen Ruf hören, und es wird eine Herde, ein Hirt sein.
Noch einmal. Welches Wort ist heute für dich?
Ich bin der gute Hirt! Der gute Hirt gibt sein Leben für die Schafe hin. Der Mietling aber, der kein Hirt ist und dem die Schafe nicht zu eigen gehören, sieht den Wolf kommen, verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf fällt sie an und zerstreut sie: er ist ja nur ein Mietling, und ihm ist an den Schafen nichts gelegen. Ich bin der gute Hirt und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, ebenso wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben für die Schafe hin. Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht zu dieser Hürde gehören; auch diese muss ich führen, und sie werden auf meinen Ruf hören, und es wird eine Herde, ein Hirt sein.
Wiederhole dein Wort leise, im Rhythmus deines Atems.
Man kann heute ziemlich anonym leben. Die Kundennummer bei der Krankenkasse, die Chefin, die deinen Namen im dritten Jahr noch falsch schreibt. Der Mietling macht seine Arbeit, solange nichts passiert. Wenn der Wolf kommt, geht er. Die Schafe gehören ihm nicht, sie sind ihm egal. Jesus sagt: Ich kenne die Meinen. Ein Hirt kennt jedes Tier, auch das, welches hinkt, und das, welches immer hinten bleibt. Und die Schafe hören auf seinen Ruf. Eine Stimme lernt man mit der Zeit, über viele gewöhnliche Tage.
Wo hast du in letzter Zeit seine Stimme gehört, vielleicht leise, vielleicht durch einen anderen Menschen?
Ein drittes Mal. Hör zu, als würde er das heute über dich sagen.
Ich bin der gute Hirt! Der gute Hirt gibt sein Leben für die Schafe hin. Der Mietling aber, der kein Hirt ist und dem die Schafe nicht zu eigen gehören, sieht den Wolf kommen, verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf fällt sie an und zerstreut sie: er ist ja nur ein Mietling, und ihm ist an den Schafen nichts gelegen. Ich bin der gute Hirt und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, ebenso wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben für die Schafe hin. Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht zu dieser Hürde gehören; auch diese muss ich führen, und sie werden auf meinen Ruf hören, und es wird eine Herde, ein Hirt sein.
Sag ihm jetzt deinen Namen. Er kennt ihn ja. Sag ihn trotzdem, und hör, wie er ihn sagt.
Bleib in seiner Nähe, ohne etwas zu wollen.
Ein Vorsatz für heute. Sprich einen Menschen mit seinem Namen an, den du sonst nur grüsst, die Frau an der Kasse oder den Hauswart. Wenn du den Namen nicht weisst, frag danach.
Guter Hirt, ich gehöre zu dir. Amen.